Bild: Jana_44
Text: Marita
Leicht tragen die Schwingen
hoch, hoch hinaus
In blauer Luft schweben und steigen
hinaus, hinaus, hinauf
Sacht streifen die Schwingen den Stein
verfangen sich in den Fugen und
Rissen im Beton verhädern
sich verwirrt, verloren, verzweifelt bis
die Luft sich verfestigt, verengt, versteinert.
[und plötzlich stille]
Erstarrt stehen die Schwingen
starr, starr und stark
im grauen Stein verfangen
doch im stetigen Streben erstarkt
Lange genug. Lange genug.
Sanft streift das Laub die Schwingen
lockt, lockt ganz leicht
und weckt den Willen
Mit aller Kraft sprengt er die Mauern
frei
hinaus
fliege!
. . . Die letzten Staubkörner rieseln aus den Federn. In deine Augen.
Du reibst sie verwundert. Und siehst plötzlich klar.
Marita
Klar, gibt’s auch von mir einen Text 😉
Ich schreibe gerne, weil sich dabei die Gedanken sortieren und neue Wege entstehen.
Kreativität bedeutet für mich, mich selbst zu überraschen.