Schönheit des Unperfekten

  • An das unmögliche Glauben

    Manchmal frage ich mich: Wo ist eigentlich die Grenze zwischen dem, was ich mir vorstelle und dem was da ist? Die Welt ist voller Wunder. Und dabei denke ich noch nicht mal an die sieben Weltwunder oder die Wunder der Natur. Ich will hier auch keine Märchen erzählen, auch wenn es im Folgenden um Feen Read more

  • Vom Wünschen

    Als Kind hatte ich die krude Vorstellung, dass meine Wünsche nur dann wahrwerden, wenn ich sie mir gerade nicht wünsche. Seltsame Kinderlogik. Ich verbrachte Abende vor dem einschlafen mit Nicht-wüschen – also möglichst aktiv zu vergessen, was ich mir eigentlich wünschte und eine neutrale Haltung dazu anzunehmen. Leider weiß ich nicht mehr, wie gut das Read more

  • Mein Körper und Ich

    Seit ungefähr einem Jahr habe ich einen großen Spiegel. Groß meint hier eigentlich nur: Ich kann mich darin komplett sehen, von Kopf bis Fuß sozusagen. Das ist für mich schon was besonderes, denn bisher hatte ich immer nur Spiegel, in denen ich mich höchstens halb sehen konnte. Im Prinzip wusste ich also eigentlich nicht wie Read more

  • Es war um 3.00 Uhr morgens. Auf einer WG Party. Im Hintergrund lief Musik, Menschen tanzen und singen mit. Wir standen auf dem Flur, nebeneinander, ein leeres Glas Wein, ein halb volles Bier. Wir waren so hineingeschlittert in dieses Gespräch, das vielleicht nur deshalb möglich war, weil wir uns schon aus einem ganz anderen, ernsteren Read more

  • In den letzten Tagen habe ich eine Feststellung gemacht: Ich bin gerade in der ganz falschen Filterblase. Nämlich in einer in der die Menschen morgens um 6.00 Uhr aufstehen, Yoga machen, Dankbarkeitstagebücher schreiben, Meditieren und grüne Smoothies trinken. UND DAS VOR DEM FRÜHSTÜCK!! Falls ihr es noch nicht ahnt, hier kommt ein Outing: Ich bin Read more

  • Reise Resumee

    Als ich vor über einem Jahr angefangen habe diesen Blog zu schreiben, wollte ich in erster Linie meine Gedanken teilen und meiner Freude am formulieren nachgehen. Inzwischen freue ich mich auch über den Austausch, der an manchen Stellen entsteht und darüber, Eure Gedanken zu lesen. Für mich als „Produzentin“ ist das hier aber auch meine Read more

  • SZENE 1: Das Ende der Ranzburg Der Dielenboden unter mir bebt. In dem 16 m2 großen Raum mit Altbauraumhöhe wird die Hälfte von einer Liveband eingenommen. Die andere Hälfte besteht aus Zuschauern, die wild drauf los tanzen, Pogo und Headbanging eingeschlossen. Der Gitarist dreht am Regler – die Wände wackeln. Read more

  • Ich gebe es freimütig zu: Ich habe eine Zeitlang mein Essen fotografiert. Nicht jedesmal und auch selten im Restaurant oder so, aber doch zu Hause. Damals habe ich viele neue Rezepte ausprobiert und Foodblogs gelesen. Ich habe mich so gefreut, wenn mein Essen am Ende richtig schön aussah – oder wenn es phänomenal geschmeckt hat. Read more

  • Wenn dieser Artikel online geht, bedeutet es, dass ich angekommen bin. Momentan sitze ich noch im Zug, zwischen Bremen und Hamburg ist die Strecke gesperrt, Schienenersatzverkehr ist nur beschränkt eingerichtet. Wann ich in Hamburg ankomme – keine Ahnung. Aber vielleicht sollte ich am Anfang anfangen. . . Read more

  • Da steckt Arbeit drin

    In unserem Garten hat meine Mitbewohnerin Kräuter, Mangold, Zucchini und Tomaten angepflanzt. Bei den momentanen Temperaturen hängen schnell die Blätter, aber Mareike ist unermüdlich. „Den Pflanzen geht’s nicht gut!“ meint sie und steht schon an der Regentonne. Jeden Abend dreht sie die Runde und bewässert alle Pflanzen. Langsam werden die Tomaten rot. Sie sind unglaublich Read more